Unsere Referenten 2015

 

 

Referentenkreis2015.pdf
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Nachstehend finden Sie die Referenten in alphabetischer Reihenfolge mit den jeweiligen Beiträgen zur Tagung:

Für die Inhalte sind die Referenten selbst verantwortlich. Die Texte fallen daher unterschiedlich in Art., Länge und Form aus.

 

Heinz-Michael Bache

Heinz-Michael Bache,

HMB networking GmbH, Kassel

Kurzvita: Ausbildung zum Industrie- und Verlagskaufmann.

Berater des Vorstandes Gruner + Jahr, Hamburg.
Leiter Verkauf Gruner + Jahr und 
 der Verlagsbüros Düsseldorf und Frankfurt. Media Berater des Spiegel-Verlags, u.a. für „Der Spiegel“ und das „Manager-Magazin“. Anzeigen-Repräsentant im Heinrich Bauer Verlag, Hamburg. Werbeleiter im Deutschen Fachverlag, Frankfurt am Main. Assistent der Verlagsleitung der „Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen“, Kassel. Ehemaliger Vorstand des Marketingclubs Frankfurt am Main. Gründer des Deutschen Werbemuseums, Frankfurt am Main am Main. Mitbegründer und Kuratoriumsmitglied der Kinderhilfestiftung Frankfurt. 

Workshop 4

Wie Kunden zu Künder werden“ -

Der Verkäufer als Entrepreneur

 

Fachwissen ersetzt nicht den menschlichen Kontakt!

 

(...denn alles wirklich Wichtige ist heute immateriell: Erfahrungen, Vertrauen, Loyalität, Humankapital, Intelligenz, Beziehungen)

 

Komplexe Vorgänge und komplizierte Zusammenhänge, klingen bei einem Verkäufer, der sich auf die Wellenlänge seines Gesprächspartners einstellt, verständlicher und glaubhafter, als bei einem reinen Experten. 

Im Grunde sind es immer die Verbindungen von Menschen, die den Wert des Lebens ausmachen. (Wilhelm von Humboldt)

Verkäufer: Koch oder Kellner?

Die ständig wachsende Komplexität verhindert verkäuferische Kreativität, Individualität, Mut zum Neuen, Hingabe und Leidenschaft.

Vertrauen kann man weder kaufen noch verkaufen - Vertrauen kann man nur schenken, daher ist folgende Entwicklung von Interesse: Vom Verkäufer zum Profiler!

Echte Kundenbindung entsteht in einer funktionierenden Beziehung.

Verkäufer sollten weniger den Wirtschafts- dafür mehr den Sportteil der Medien nutzen - da gibt es mehr Sieger!

Vier Module für eine erfolgreiche Verkäufer-Persönlichkeit sind:

Kommunikative Kompetenz, Emotionale Kompetenz, 

Fachliche Kompetenz, Kreative Kompetenz.

Dieser Vortrag aus einer anderen Branche soll im Gesundheitswesen der Inspiration dienen. 

 

Dr. phil. Mathias Brandstädter


Studium der Philosophie, Politologie und der Neueren Deutschen Philologie. Promotion in der Neueren Deutschen Philologie.

Seit 2012 Leiter d. Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der Uniklinik RWTH Aachen; zuvor Leiter Unternehmenskommunikation/Marketing in verschiedenen Einrichtungen, u.a. im Klinikkonzern Agaplesion.
Tätigkeit als PR-Berater in einer Full-Service-Agentur in Düsseldorf; Tätigkeit als Redakteur, Journalist und Fachbuchautor.

 

Workshop 7

Einweisermanagement: Aufbau von Vertriebsstrukturen im Krankenhaus am Beispiel der Uniklinik RWTH Aachen

 

Die Frage, ob und inwieweit der in anderen Branchen und Industriezweigen als integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette und des Marketing-Mix etablierte Vertrieb vonnöten ist, wird in Kliniken oftmals mit einem Schulterzucken beantwortet. Durchschnittlich akquirieren Krankenhäuser aber rund 60 Prozent ihrer Patienten durch Einweisungen von niedergelassenen Ärzten, den verbleibenden Anteil durch Notfälle und die sogenannten Selbsteinweiser. In den meisten Fällen ist das Vertrauensverhältnis Einweiser/Patient ausschlaggebend für die Wahl eines Krankenhauses. Einweiser sind aus Sicht des Krankenhauses damit betriebswirtschaftlich die zentrale Zielgruppe, um Erträge zu generieren. Sie gehören in praxi aber zu den vernachlässigten Zielgruppen der Unternehmenskommunikation oder anderer Abteilungen. Dabei sind sie es, die Patientenströme leiten, ihren Patienten Empfehlungen geben und dadurch die Fallzahlen einer Klinik nachhaltig erhöhen können. Das Tool der ersten Wahl ist dabei der Vertrieb – wobei damit nicht das Verteilen von Kugelschreibern und drittklassigen Devotionalien gemeint ist sondern Praxiskommunikation, also den strukturierten Dialog über Vorzüge und Schwächen der Zusammenarbeit. Die Bedürfnisse und Nöte des niedergelassenen Kollegen stehen dabei im Fokus. Sein Feedback hilft, die Angebote des Hauses für Einweiser und Patienten zu optimieren. Der Marketingeffekt ist ein indirekter – dafür aber umso nachhaltiger. Der Weg zu einer quantitativen und qualitativen Verbesserung seiner Einweisungen führt über das Angebot von substanziellen Benefits. Nur wenn es sich auch für den Einweiser rechnet, wenn er seinerseits Zeit und Mühen spart, seine Belange berücksichtigt werden, wird er sein Einweisungsverhalten nachhaltig ändern. Das setzt wiederum ein gewisses Maß an Selbstkritik seitens der Institution Krankenhaus voraus. Der Workshop beschreibt die Implementierung dieser Vertriebsstrukturen und beleuchtet anhand des Beispiels der Uniklinik RWTH Aachen Chancen und Risiken des Konzepts.

 

Workshop 2

Beziehungen aufbauen und pflegen – die Kundenzeitschrift 2.0

 

Die Presse steckt in einer Systemkrise. Künftig werden immer mehr Pressereferenten aus verschiedenen Kliniken um den immer knapper bemessenen Platz in der Lokalzeitung konkurrieren

müssen. Das Instrument der Pressemitteilung verschleißt dann zusehends. Nach diesem Szenario nimmt die Bedeutung der Pressearbeit insgesamt ab, aus dem einstigen Kerngeschäft der Unternehmenskommunikation wird eine Disziplin unter vielen. Was tun? Wenn die Pressemitteilung an Wucht verliert müssen Krankenhäuser – wie große Teile der Industrie es schon immer getan haben – eigene analoge und digitale Medien produzieren und durch das Angebot weiterer Benefits tragfähige Beziehungen zum Kunden etablieren. Im Bereich des Klinikmarketings wird das aber nicht durch eine multimediale Inszenierung von Krankheiten und Gebrechen funktionieren sondern nur mit Hilfe benachbarter Themenbereiche und der Nutzung des Web 2.0. Der Vortrag zeigt, wie die Uniklinik diesen Weg mit dem Magazinportal „ACgesund“ und der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ gegangen ist.  www.ac-gesund.info

 

 

Marius Greuèl (MPH)


Geschäftsführung MVZ-Pinel gGmbH und NiG-Pinel gGmbH, Berlin

Fachstudienleiter Gesundheits- und Sozialmanagement, VWA Berlin

 

 

Geschäftsführer der MVZ Pinel gGmbH und verantwortlich für integrierte Versorgungsverträge im Bereich seelische Gesundheit. 
Seit 1996 Dozent für die Weiterbildung von Führungskräften im Gesundheitswesen und Studienleiter für Gesundheitsökonomie an der VWA Berlin.
Herausgeber diverser Veröffentlichungen zu neuen Versorgungsformen im Gesundheitswesen.


Vortrag am Vormittag:

Patientenorientierung im Gesundheitswesen aus der Sicht unterschiedlicher Präferenzen

 

Im Vortrag werden kurz auf den Forschungsstand und die aktuelle Fokussierung im Gesundheitswesen eingegangen und im zweiten Teil das Thema mit Blick auf unterschiedliche Präferenzen im Gesundheitssystem an Praxisbeispielen veranschaulicht:

 

Patientenorientierung

  • im Rahmen des Versorgungsmanagements (IV, DMP etc.) gem. §§ 11 Abs. 4 und § 140 a SGBV

  • als Prozessdimension des Entlassmanagements gem. § 39 SGB V

  • als Reformschritt der unabhängigen Patientenberatung gem. § 65b SGB V und der Mitsprache im G-BA

  • als Innovation des Pflege-Casemanagements gem. § 7a SGB XI

  • in der Sozial- und Gemeindepsychiatrie (Need adapted treatment, open dialog) gem. § 64b SGB V

  • als Ziel der elektronischen Gesundheitsakte gem. § 68 SGB V

 

Workshop 8

Patientenorientiertes Versorgungsmanagement – Burnout verhindern
Die Anforderungen für Beschäftigte im betrieblichen Alltag steigen und nehmen seit Jahren breiten Raum in der öffentlichen Diskussion ein. Die Analysen der Krankenkassen belegen die Zunahme der Arbeitsunfähigkeit insbesondere durch Stressfaktoren und seelische Belastungen.
In einem systematischen Überblick werden in diesem Workshop die verschiedenen Angebote für Gesundheitsförderung anhand von Praxisbeispielen, z.B. Gesundheitscoaching, Onlinetherapie und individuellen Präventionsprogrammen vorgestellt und die positiven Erfahrungen seitens der Betriebe und Krankenkassen präsentiert. Ziel des Workshops ist es, praxiserprobte Entscheidungshilfen für Versicherte zu erarbeiten, anhand derer Strategien für ein patientenorientiertes Versorgungsmanagement entwickelt werden können.

 

 

 

Thomas Grünert

Studium Jura, Sinologie, Geschichte.
Redaktions-Volontariat bei den Westfälischen Nachrichten, Münster

ab 1984 Chef vom Dienst.– Westfälische Nachrichten
Gast-Redakteur in den USA, u.a. Washington Post (Redaktionsteam Bob Woodward),
ab 1991 Ltd. Redakteur – Stv. Chefredakteur Neue Osnabrücker Zeitung, ab 1993 F.A.Z. Autor – Schwerpunkte Wirtschaft/Politik – China, Japan, Korea, ab 1997 Ltd. Redakteur/Chefreporter Gruner+Jahr Zeitungen / Berliner Verlag, ab 2003 Chefredakteur Vincentz Network – (Leiter des Parlamentsbüros, Chefredakteur Der Gelbe Dienst u.a.)

 

Workshop 10

Netzwerke und effektives Informationsmanagement in der Gesundheitspolitik und -wirtschaft

 

Der Erfolg innovativer Einrichtungen basiert nicht selten darauf, wie schnell man sich auf neue politische Rahmenbedingungen einstellen kann und Chancen neuer Versorgungsmöglichkeit nutzt. Basis dafür ist nicht nur ein gutes Informationsmanagement, das sehr zeitnahe Hintergrundinformationen aus dem gesundheitspolitischen Berlin bereitstellt. Ebenso wichtig ist es, über individuelle Netzwerkverbindungen im Brennpunkt der Gesundheitspolitik zu verfügen. Interessensvertretungen und Verbände können dieses nur bedingt leisten. Wie kommt man an die entsprechenden Schnellinformationen? Wie filtert man aus der Flut unterschiedlicher Informationen die strategisch relevanten Fakten? Und wie schafft man es, ein Kontaktnetzwerk in Berliner Entscheider-Runden und Think Tanks zu pflegen? Zu diesen und anderen Fragen gibt der Vortrag einige Impulse.

 

Verena Haisch

 Studium der Rechtswissenschaften in Hannover.
Seit 2011 Tätigkeit im Hamburger Büro Bird & Bird. Schwerpunkt: Medien-, Presse- und Äußerungsrecht, insbesondere Krisenkommunikation und Reputation Management.
Vier Jahre Tätigkeit als Rechtsanwältin in der internationalen Sozietät Hogan Lovells.
Langjährige Beratungstätigkeit in Unternehmen, die von negativer Berichterstattung in den klassischen Medien oder im Internet (Blogs, sozialen Netzwerken) betroffen sind.
Tätigkeit für eine presserechtlich spezialisierte Kanzlei in Berlin sowie für den Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. 

Und Verena Haisch kennt die Medien- und Kommunikationsbrache auch aus anderer Perspektive: Vor dem Studium der Rechtswissenschaften absolvierte sie an der Akademie für Darstellende Kunst (AdK) Ulm ein Schauspielstudium, das sie mit der Bühnenreife erfolgreich abschloss. Anschließend war sie Schauspielerin an verschiedenen deutschen Bühnen. Begleitend zu ihrer juristischen Ausbildung arbeitete sie bis zum Beginn ihrer anwaltlichen Tätigkeit als Synchron- und Radiosprecherin.

Seit Jahren hält Verena Haisch Seminare im Bereich Medien- und PR-Recht sowie Krisenkommunikation/Reputation Management. Sie war vor Ihrem Eintritt in die Sozietät vier Jahre als Rechtsanwältin in der internationalen Sozietät Hogan Lovells tätig.

Workshop 4

Kommunikation mit Kunden

Rechtliche Grundlagen des PR- und Medienrechts

Die Anforderungen an Kommunikation und Marketing sind so hoch wie nie. Broschüren, Mitarbeiterzeitungen, Social Media und Pressemitteilungen sind Pflicht. Aber wie steuere ich eigene Produktionen? Welche Rechte muss ich mir einräumen lassen und wie weit gehen diese? Worauf muss ich bei Äußerungen über Wettbewerber achten und wann kann ich mich gegen Äußerungen und Berichterstattungen wehren? Was kann ich tun, wenn Kunden sich online in Blogs oder auf Bewertungsplattformen über unser Unternehmen beschweren? Gibt es ein „Recht auf Vergessen“?Antworten auf diese und weitere Fragen sowie die wichtigsten Grundlagen der rechtlichen Rahmenbedingungen moderner Kommunikation mit Kunden vermittelt dieser Workshop. 

 

Dr. Daisy Hünefeld

Vorstand Franziskus-Stiftung, Münster

 

Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Anästhesiologische Weiterbildung an der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

Tätigkeit im Bereich des Krankenhausmanagements, u. a. 2002 in leitender Funktion im Medizincontrolling am Marienhospital Gelsenkirchen sowie von 2003 bis 2005 als Referentin des Ärztlichen Direktors und anschließender Leitung des Geschäftsbereichs Patientenmanagement, Struktur- und Prozessentwicklung an der Universitätsmedizin Göttingen.

 

2008 Leiterin der Unternehmensentwicklung an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Seit Juli 2010 Vorstandsmitglied der St. Franziskus-Stiftung Münster.

Vortrag am Vormittag

Der Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland als Beispiel für ein patientenorientiertes Versorgungsmodell


Prognosen zeigen, dass der Bedarf an Versorgung von multimorbiden älteren Patienten in den nächsten 15 Jahren deutlich steigen wird. Um den Herausforderungen einer qualitativ hochwertigen Versorgung geriatrischer Patienten gerecht zu werden, wurden in NRW und Bremen regionale Versorgungsverbunde geschaffen, die wiederum unter dem Dach des Qualitätsverbundes Geriatrie Nord-West-Deutschland in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins zusammengefasst sind. Ziel des Vereins ist die Sicherstellung und Weiterentwicklung einer solchen qualitativ hochwertigen und patientenorientierten Versorgung. Dazu wurden tragfähige Versorgungsstrukturen in „horizontaler“ und „vertikaler“ Richtung geschaffen bzw. vorhandene Strukturen miteinander vernetzt. In einzigartiger Weise ist es durch den patientenzentrierten Ansatz gelungen, eine SGB-, sektoren- und trägerübergreifende gemeinsame Zielsetzung und Arbeitsebene zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen zum Wohle der Patienten zu etablieren.

Dirk Huttary


Trainer und Berater im Gesundheitswesen.

Sport- und Kommunikationswissenschaftler. M.A., Pädagoge (MEd).

Mediator, Coach, Supervisor.

 

Inhaber von Praxismanagement Huttary

Workshop 12

 

Kundenorientierung im Gesundheitswesen in Zeiten stetiger Veränderungen

Der deutsche Gesundheitssektor befindet sich in einem tief greifenden Veränderungsprozess. Der hierdurch entstehende Druck zu stetigen Veränderungen führt aktuell und in den kommenden Jahren zu einer zwangsläufigen Steigerung der Anpassungsbereitschaft. Diese Bereitschaft setzt auf Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine entsprechende Motivation voraus, die in Zeiten unsicherer Arbeitsplatzperspektiven – gerade durch die Veränderung – nicht immer zu erwarten ist und eher Unsicherheit provoziert. Hieraus erwachsen viele Beschwerde- und Konfliktsituationen, da Patienten ein kundenorientiertes Angebot und Verhalten erwarten, unzufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eher eine konfrontative Haltung einnehmen. Der Workshop stellt Projekte vor, die beide Bedürfnisse sinnvoll miteinander verbinden und soll die Möglichkeit bieten, Ideen und Anregungen für die eigene Einrichtung zu entwickeln und in den kollegialen Austausch darüber zu treten.

 

Prof. Dr. Thomas Jäschke


Lehrtätigkeit an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management im Bereich Wirtschaftsinformatik. Schwerpunkte sind dabei unter anderem IT-Security und Mobile Computing. Somit werden die Erfahrungen aus der Beratung ebenfalls aktiv in der Weiterbildung angewendet und es kann eine praxisnahe Lehre gewährleistet werden. Die akademische Ausbildung umfasste die Bereiche Informatik, medizinische Informatik und Wirtschaftsinformatik: Prof. Dr. rer. medic. Dipl.-Inform. Thomas Jäschke, M.Sc. Neben verschiedenen studentischen Tätigkeiten im Alfried Krupp Krankenhaus und dem Universitätsklinikum in Essen begann er seinen beruflichen Einstieg mit der Gründung der C&C JÄSCHKE im Jahre 1992 begleitend zu seinem Informatikstudium. Bereits 1996 gründete er die Internet Service Professional GmbH in Essen, die seit 1998 als ISPRO GmbH in Hattingen aktiv ist und heute eine 100%-Tochter der Koblenzer CompuGROUP Holding AG ist. Zwischenzeitlich war er im Alfried Krupp Krankenhaus als Systemanalytiker und bei der SMS Dataplan GmbH & Co. KG (heute SIEMENS MED) als Projektleiter und Berater beschäftigt. Bei allen Aufgaben kam ihm sein ausgeprägtes analytisches Denken in Verbindung mit ausgesprochener Sozialkompetenz zu Gute.

 

Seine Konzeption zum sicheren Datenaustausch zwischen den Teilnehmern im Gesundheitswesen wurde zur Basis für die Entwicklung des Zuweiserportals, welches er mit seiner ISPRO GmbH erfolgreich am Markt platzieren konnte. Das daraus abgeleitete Produkt CORDOBA für Arztnetze ist mittlerweile ebenso am Markt bekannt, außerdem dient die Plattform als Ausgangspunkt für die aktuellen Umsetzungen in Projekt mit der elektronischen Fallakte eFA in verschiedenen Kliniken sowie einer Klinikkette. Als Projektleiter bei der GIV GmbH, ebenfalls eines der Tochterunternehmen der CompuGROUP, arbeitete er an einem Projekt der Integrierten Versorgung im Auftrag eines großen Kostenträgers in Hessen. Die firmenübergreifende Tätigkeit schloss die Kooperation und Koordination mit zahlreichen weiteren Unternehmungen der CompuGROUP Holding AG ein, darunter die GTI AG, MEDISTAR, Turbomed, Albis, CompuMED, IFAP und weiteren. Mit Hilfe einer zentralen Akte wurden in der Pilotphase über 300 Ärzte angebunden, welche für Versicherte mit Diabetes Mellitus II Diagnose bzw. identifizierte Risikopatienten jeweils quartalsweise Erst- bzw. Folgedokumentation zu beispielsweise Blutdruck, Gewicht und HbA1c erhoben.

 

Neben dieser Erhebung konnten die Ärzte außerdem einen „Vertrag“ mit Ihrem Patienten zu so genannten Lebensstiländerungen (LSÄ) schließen, welches mit Hilfe des Ziel- und Behandlungsmanagers umgesetzt wurde. Die Leistungsabrechnung erfolgte über eine dafür eingesetzte Managementgesellschaft.

 

Sein Beratungsunternehmen Jäschke Health Care Consulting gliedert sich in drei zusätzliche spezialisierte Bereiche:

  • ISDSG (Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen)

  • smartcircles (Konzeption und Entwicklung mobiler Anwendungen)

  • Webkopp (Online Reputationsmanagement)

 

Weitere hervorzuhebende Aspekte:

• Medizin-Wirtschaftsinformatiker mit detailliertem Wissen im Bereich des Gesundheitswesens mit Schwerpunkten in der Zuweiserkommunikation und Arztnetzen

• Sektorübergreifende Kommunikation und Vernetzung, Telematik-Infrastruktur

• Sicherheitstechnologien und –konzepte sowie datenschutzrelevante Themen

• Fundierte systemtechnische Kenntnisse und Netzwerktechnologien

• Projektleiter insbesondere in der sektorübergreifenden Vernetzung

• Erfahrung in der Projektabwicklung im Kostenträgerumfeld

• Erfolgreiche Akquisitionsexpertise sowie Vertriebsunterstützung

• Exzellente Erfahrungen im Bereich der stationären Versorgung aus Sicht des Dienstleisters und aus Perspektive eines internen IT-Mitarbeiters und der Pflege

• Ausgezeichnete Kenntnisse im Gesundheitsmarkt in verschiedenen Sektoren

 

  

Workshop 13

Am Puls der Zeit: App-Innovationen im Gesundheitswesen.

Einsatzmöglichkeiten von mHealth im Sinne der Patientenorientierung

Um die Potenziale von mHealth-Anwendungen zugunsten der Patientenorientierung anzugehen,  existieren unzählige Möglichkeiten, die noch lange nicht ausgeschöpft sind. Wichtig sind innovative App-Ideen, um sich von der Konkurrenz abzuheben, aber gleichzeitig überragende medizinische Betreuung und Ressourcenoptimierung anbieten zu können. Die umfassenden Möglichkeiten sind oft gar nicht geläufig. Daher ist es umso wichtiger, erste Hilfestellungen und Anreize für innovative Ideen zu liefern.

 

Stichpunkte:

Von eHealth zu mHealth – eine folgenreiche Entwicklung

Vorstellung innovativer App-Lösungen für den Krankenhaus-Alltag (Beispiele), Sinn und Unsinn von mHealth-Anwendungen

 

Dr. Iris Felicitas Koller

Fachanwältin


Studium der Rechtswissenschaften in Passau, seit 2003 Zulassung als Rechtsanwältin.
Seit 2008 Fachanwältin für Medizinrecht, Promotion, seit 2010
Lehrbeauftragte an der FH Deggendorf.
Seit 2003 Mitarbeit eigene
 Kanzlei in Passau,

von 2007 – 2008 bei Ehlers, Ehlers & Partner in München, von 2008 bis 2012 in der Sozietät Dr. Reborn in München.
Seit 2012 in eigener Kanzlei „Wiesener und Koller“ tätig.

Frau Dr. Koller hält zahlreiche Vorträge deutschlandweit.

Diverse Veröffentlichungen in Fachmedien sowie ehrenamtliche Tätigkeiten.
Neben der eigenen Kanzlei ist Dr. Koller auch Geschäftsführerin der Hessischen Berglandklinik Koller GmbH in Bad Endbach. 

Workshop 10

Das Patientenrechtegesetz als Beitrag zur Kundenorientierung

Zum 26.02.2013 ist das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten in Kraft getreten. Die Bezeichnung des Gesetzes, vereinfacht „Patientenrechtegesetz“ genannt, bildet nun annähernd ab, worum es inhaltlich geht.
Inhaltlich gesehen sind in der Tat Neuerungen zu verzeichnen, die aufgrund ihrer praktischen Bedeutung gerade auf Seiten der Behandelnden nicht als unbedeutend abgetan werden sollten. Das erklärte Ziel des zur Stärkung der Patientenrechte geschaffenen Patientenrechtegesetz ist: Information, Aufklärung und Transparenz.Die Unsicherheit im Umgang mit dem geänderten Gesetz ist unter den Ärzten und Krankenhäusern nach wie vor groß. Aus den Neuerungen des Patientenrechtegesetztes ergeben sich für Ärzte und Krankenhäuser im Wesentlichen zwei Fragen: Was ändert sich konkret und welch unmittelbarer Handlungsbedarf ergibt sich daraus?
In diesem Vortrag werden die Neuerungen im direkten Vergleich zur alten Rechtslage dargestellt, Hinweise auf Haftungsfallen sowie konkrete Tipps für Verwaltungsabläufe gegeben.
Der Patient wird immer mehr zum „Kunden“ des Arztes bzw. des Krankenhauses. Er will wissen und nachvollziehen können, welche Behandlung er erfährt und welche Alternativen es gibt. Darauf, dass der Patient mehr Transparenz im Behandlungsgeschehen erhält und in Folge dessen bei Misslingen auch motivierter ist, rechtliche Schritte einzuleiten, müssen sich die Behandler künftig einstellen. Die neue Sichtweise, den Patienten als Kunden zu betrachten, erfordert auf Behandlerseite einen gewissen Entwicklungsprozess, der in den nächsten Jahren unerlässlich sein wird, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

So erklärte vor Einführung des neuen Patientenrechtegesetzes der damalige Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: „Unser Leitbild ist der mündige Patient. Patientenorientierung und Patientenautonomie sind erklärte Ziele unsererer Gesundheitspolitik. Das Patientenrechtegesetz wird die Position der Patienten künftigt stärken.

 

 

 

Dr. Andreas Lischka


Studium an der Universität Kassel mit dem Schwerpunkt Markt und Allokation.
Fachreferent bei den Blaupunkt Werken in Hildesheim und Abteilungsleiter bei der Firma Wolf Geräte in Betzdorf.
Promotion zum Thema Management Change.
 

Vertretungsprofessur an der Universität Kassel zum Thema Systemdesign.
Gründung des Instituts Ingenium – Institut für Unternehmensentwicklung und innovative Medien GmbH in Kassel eLearning- und Wissensmanagement-Lösungen für Energieversorger, die Pharmabranche und die Automobilbranche.

Lehrstuhlinhaber an der Hessischen Berufsakademie, University of Cooperative education für Wirtschaftsinformatik und Wissensmanagement.

Begleitung zahlreicher Forschungsprojekte bei der FOM, Hochschule für Ökonomie & Management, Essen.

Seine Schwerpunkte sind die Themen Wissensmanagement, Wissenstransfer sowie moderne Lern-und Lehrmethoden.

 

 

Workshop 9

Kundenzufriedenheitsbarometer
Das Internet hat unser Leben verändert. Einer der wesentlichen Faktoren ist die starke Mitsprache des Kunden. Wir haben durch das Internet und Web 2.0 einen mündigen Kunden bekommen, der sein Urteil über die empfange Dienstleistung über die ihm zur Verfügung stehenden Medien besser artikulieren kann. Was liegt im Marketing-Ansatz also näher als kontinuierlich die Wünsche und Anforderungen an das (Dienstleistungs-) Produkt zu erfragen? Die kontinuierliche Kundenzufriedenheitsmessung ist für die Gestaltung der neuen Leistungen ein wichtiger Parameter. Hier kann über verschiedene Medien direkt die Zufriedenheit des Patienten abgefragt werden. Wie dies implementiert werden kann, ist Bestandteil des Workshops.

Prof. Heinz Lohmann Gesundheitsunternehmer, u.a. bei LOHMANN konzept GmbH, WISO HANSE management GmbH und Lohmann media.tv GmbH; zuvor leitende Funktionen in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Sektor, davon 35 Jahre in der Gesundheitswirtschaft; Professur an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Autor zahlreicher Publikationen; Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft e.V.; Sammler und Förderer experimenteller Gegenwartskunst.

 

Vortrag am Vormittag

Patienten werden  Konsumenten: Mit strukturierter Behandlung zur Markenmedizin

 

Patienten werden jetzt auch Konsumenten. Das ändert sich zurzeit grundlegend. Deshalb rücken die Patienten mehr und mehr als weitere Treiber der Veränderungen in den Fokus der Gesundheitswirtschaft. Ihre Interessen müssen folglich von den Gesundheitsanbietern stärker berücksichtigt werden. Es geht mithin künftig auch um die Qualität. Da der Kostendruck in Zukunft anhält, muss das Ziel eine hervorragende Medizin zu bezahlbaren Preisen sein. Dazu ist ein Umdenken und Handeln von „schneller“ zu „anders“ arbeiten notwendig.

 

Prof. Dr. Anja Lüthy

Dipl. Psych. und Dipl. Kauffrau.
Professorin für BWL, insbesondere Dienstleistungsmanagement und -marketing, am Fachbereich Wirtschaft der FH Brandenburg.
Trainerin und Coach für Führungskräfte in deutschen Krankenhäusern.
Fachbuchautorin im Kohlhammer Verlag, Schwerpunkte. Mitarbeiter- und Patientenorientierung im Krankenhaus sowie Unternehmenskultur und Arbeitgeberattraktivität.
Seit 1996 intensive Beschäftigung mit der Entwicklung des Internet, seit 2008 mit der erfolgreichen Nutzung von Social Media im Krankenhaus.

 

Workshop 11

Patientenorientierung und -bindung über Social Media: Möglichkeiten und Grenzen

In diesem Workshop wird denTeilnehmern aktuelles Wissen über Social Media und Patientenorientierung vermittelt. Auf dieser Basis können sie dann selbst - und im Austausch mit Kollegen - aktiv erarbeiten, ob Social Media auch in ihrem Krankenhaus eine sinnvolle Ergänzung ist, um die Patientenorientierung und -bindung im Online Bereich auszubauen.  

Im Workshop wir Prof. Lüthy einen aktuellen Vortrag über Patientenorientierung halten und neuste Studienergebnisse und Fallbeispiele vorstellen. Ebenfalls wird aufgezeigt, wie Social Media bereits zur Patientenorientierung von Krankenhäusern genutzt wird. Eine Diskussion im Plenum, um u.a. auch Fragen der Teilnehmer zu beantworten wird realisiert.

Dr. Peter Müller


Studium der Wirtschaft, Politik und Soziologie (Schwerpunkt Massenkommunikation). Promotion in Politikwissenschaften.

Seit 2004 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheit. Seit Errichtung der Stiftung als Pressesprecher am Aufbau der Institution beteiligt.

Vorstandsmitglied im Medizin-Management-Verband.

Lehrauftrag am US-amerikanischen Touro-College: Management von Non-Government- und Non-Profit-Organizations sowie „Social Entrepreneurship“,

Tätigkeit als freier Journalist und Autor. Gründer des Medienbüros Medizin.

 

Workshop 1

Klinikkommunikation und Zuweisermanagement im digitalen Zeitalter

Die digitalen Medien ändern nicht nur das Kommunikationsverhalten der Patienten. Auch das der Profis ist im Wandel. Professionelle Klinik-Kommunikation richtet sich deshalb ganz besonders auch an die fachlichen Communities: Nach innen an die Crew des eigenen Hauses sowie nach außen an die Zuweiser – vor allem aber auch an die „Noch-nicht-Zuweiser“, die neu niedergelassenen Ärzte und an potenzielle künftige Mitarbeiter. Und auch wenn der rechte Weg des Zuweisermanagements einer Vielzahl von Regularien eingegrenzt ist: es geht effektiv und zugleich lege artis.

Welche Strategien und welche Werkzeuge gibt es heute – und was kommt? Wie fügt sich die heutige und künftige Kommunikation in die Organisation von Praxis und Klinik? Und schließlich: Wer trennt im Gewimmel der digitalen Werkzeuge die Spreu vom Weizen?

Petra Perleberg
perleberg PR
Marketing und Kommunikation


Petra Perleberg verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung als Kommunikationsfachfrau und Marketingexpertin und ist Gründerin von perleberg PR. Mit ihrem Unternehmen berät sie Klinikgruppen, Maximalversorger und Fachkliniken im Bereich Marketing und Kommunikation.

Beratung, Coaching und Moderation ist bei ihr keine Theorie, sondern praxisgelebte Erfahrung. Petra Perleberg hat Marketingabteilungen und Pressestellen von der Basis bis zur Best Practice Abteilung aufgebaut. Sie war PR-Managerin eines international tätigen Software- und Systemhauses, Pressesprecherin und PR-Verantwortliche im Klinikbereich, der ärztlichen Selbstverwaltung, bei Krankenversicherungs- und Sozialversicherungsträgern und der Wohlfahrtspflege. Für ihre Marketingaktivitäten hat sie vielfache bundesweite  Auszeichnungen erhalten.

Ihre Trainings, Coachings und Personalentwicklungsmaßnahmen basieren auf Qualifikationen von Weiterbildungen an Akademien für Führung und Kommunikation und Maßnahmen der European Coaching Association. 

Sie ist Dozentin an Instituten, Fachhochschulen, Universitäten und bietet fachliche Begleitung qualifizierender Weiterbildungsangebote im Health Care Bereich.

 

Workshop 6

Best practice im Personalmarketing –

Die Verpackung muss zum Inhalt passen

Fachkräftemangel, Medienwandel und ein sich änderndes Bild vom Marketing in Gesundheitseinrichtungen verlangen nach immer auffälligeren und begeisternden Kampagnen in der Personalakquise. Aber Personalmarketing ist nicht nur Akquise sondern vielmehr auch langfristige Bindungsarbeit von hochprofessionellem Personal. Wie aber kommt innovative Kampagnenarbeit mit zum Teil noch verkrusteter und stark hierarchiebehafteter Personalführung langfristig zusammen?

Die Referentin bringt Best practice Beispiele, Trends und gemeinsame Werkzeuge für Kommunikations- und Personalverantwortliche mit und zeigt auf, wie wichtig ein gemeinsam und strategisch ausgelegtes Personalmarketing ist.

 

 

 Dr. Volker Schmiedel

Chefarzt der Inneren Abteilung

einer Klinik, Fortbildungsleiter für

Naturheilverfahren in der Ärzte-

gesellschaft für Erfahrungsheil- 

kunde, Mitglied der Arzneimittel-

kommission D beim BfArM,

Autor und Herausgeber diverser

Publikationen .         

Publikationen: Augustin, M.; Schmiedel, V. (Hrsg.): Praxisleitfaden,

Naturheilkunde, Handbuch Naturheilkunde, Erhöhtes Cholesterin

naturgemäß behandeln – Mythos und Wirklichkeit einer Stoffwech-

selstörung, Ernährungsmedizin in der Naturheilkunde, Natürlich frei

von Verstopfung, Fit und gesund mit Vitalstoffen, Naturheilkunde

kurz & bündig, Typ-II-Diabetes: Heilung ist möglich, Cholesterin –

99 verblüffende Tatsachen, Verdauung – 99 verblüffende Tat-

sachen, Natürlich gesund! Quickstart Nährstofftherapie, Burnout,

Hausputz für Leber & Galle, Mitherausgeber der Zeitschrift

„Erfahrungsheilkunde“.

 

Workshop 5

Gesunde Mitarbeiter durch gute Ernährung

Mitarbeiter prägen im Dienstleistungserstellungsprozess ganz wesentlich die Arbeit am und mit dem Menschen bzw. Patienten. Daher sollte nicht nur wegen des Fachkräftemangels gesteigerter Wert auf die innerbetriebliche Zufriedenheit, Motivation und Gesundheit gelegt werden. Insbesondere, wenn eine Gesundheitseinrichtung sich glaubhaft am Markt posititionieren möchte, sollte deren Gesundheits-Bemühen bei den eigenen Mitarbeitern halt machen. Daher bietet der Workshop mit Dr. Schmiedel zahlreiche Anregungen, die gegebenenfalls für die Gesundheit der Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung elementar sind. Diese könnten als innerbetriebliche Gesundheitsvorträge in Kliniken realisiert werden oder als Patienteninformationsveranstaltung zum Theme „gesunde Ernährung“ angeboten werden. Inhalte des Workshops lauten wie folgt: Es gibt viele essenzielle Nährstoffe, z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Fette werden in der Nahrung hingegen verteufelt. Dabei ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, dass es nicht nur “schädliche“ sondern auch gute Fette gibt. Die für die Gesundheit wichtigsten sind die Omega-3-Fette. Sie schützen u.a. vor Rheuma, Krebs und Herztod und sind von entscheidender Bedeutung für den Erhalt unserer körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.

Welche Fettsäuren wichtig und in welchen Nahrungsmitteln sie enthalten sind, wie man sie messen kann, wann Sie vielleicht doch Präparate einnehmen und worauf Sie dabei bezüglich Dosis und Qualität achten müssen – all das erfahren Sie in diesem Workshop zu einem der wissenschaftlich am meisten erforschten Nährstoffe überhaupt.

Als Anbieter auf dem Gesundheitsmarkt können Sie nur glaubhaft agieren, wenn Sie sich als Kompetenzpartner in Gesundheitsfragen positionieren. Das impliziert auch, dass Sie einer gesundheitsbedingten Fürsorgepflicht gegenüber der eigenen Mitarbeitern entgegenkommen.

 

 

Vortrag am Vormittag

Der „schwierige Patient“

Gibt es ihn überhaupt, den so genannten schwierigen Patienten? Oder sind nicht vielleicht das Krankenhaus und dessen Mitarbeiter „schwierig“, weil sie nicht oder nicht genug auf den Patienten eingehen können? Kann ein „schwieriger Patient“ vielleicht sogar ein idealer Werbeträger sein, wenn man angemessen mit ihm umgeht?

Anhand von bewusst provokativen Behauptungen und mit Hilfe von realen Kasuistiken soll ein Perspektivwechsel bezüglich überholter Einstellungen erfolgen. Der schwierige Patient erfordert unsere besondere Aufmerksamkeit. Er macht nicht nur Ärger, kostet Zeit, Geld und Nerven. Er legt auch gnadenlos die Schwachstellen unseres Systems, unserer Prozesse und mitunter auch unser eigener Persönlichkeitsstrukturen offen. Wenn wir achtsam sind, können wir aber unglaublich viel von ihm lernen. Ärgern wir uns also nicht über ihn, sondern seien wir ihm dankbar, dass es ihn gibt – den schwierigen Patienten.

 

 

Prof. Dr. Anke Simon

Studiendekanin des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management. an der DHBW Stuttgart. Zweifache Tätigkeit als Sachverständige für den Wissenschaftsrat. Tätigkeit als Krankenschwester, wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Projektleiterin/ Kommissarische Geschäftsführerin am Lehrstuhl für Unternehmensführung/Personalwirtschaft der Technischen Universität Ilmenau. Stabsstelle und Servicecenterleitung der kaufmännischen Direktion in einem Klinikum der Maximalversorgung. Leiterin des Studiengangs BWL-Gesundheitswirtschaft sowie des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe an der DHBW Stuttgart. Studiendekanin des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management

Sachverständige für den Wissenschaftsrat

 

Mitgliedschaften und Funktionen außerhalb der Lehre

Betriebswirtschaftliche Beirätin im Vorstand des Bundesverbandes der Krankenhaus-IT Leiterinnen/Leiter e.V. (KH-IT). Leiterin des AK Benchmarking des KH-IT. Wissenschaftliche Beirätin im Zentralen Marketingclub in der Gesundheitswirtschaft e. V. (ZeMark-Med e.V.).

 

Vortrag am Vormittag

Krankenhausqualität im Internet – Informationsflut auf Qualitätsportalen versus Nutzen aus Patientensicht
Informationsportale zur Krankenausqualität sollen Patienten, Versicherten und Einweisern bei der Wahl der richtigen Klinik helfen und generell die Qualitätstransparenz im deutschen Gesundheitssystem erhöhen. Auf der Basis aktueller Studienergebnisse beleuchtet der Vortrag die Informationsbedürfnisse und Patientenpräferenzen zur Krankenhausqualität. Mit Blick auf die zahlreichen Qualitätsportale im Internet wird der tatsächliche Nutzen und Benefit für Patienten einer empirischen Bewertung unterzogen. Ergänzt werden passende Studien im internationalen Vergleich rund um das Fachgebiet der „Patient Reported Outcome Research“.

Birgit Stumpf

Diplom-Betriebswirtin; seit Jahren im strategischen und operativen Fundraising im Gesundheitswesen und im Bereich Bildung tätig, u.a. für einen Teil des Universitätsklinikums Tübingen und für die Hertie-Stiftung.
Zuvor Tätigkeit in leitenden Positionen im Marketing und Vertrieb für internationale Konsumgüterfirmen.

Gründerin und Leiterin der Fachgruppe Gesundheitswesen des Deutschen Fundraising Verbandes e.V.
Veröffentlichung der ersten deutsche Studie zum Thema Fundraising in Krankenhäusern (gemeinsam mit Roland Berger Strategy Consultants).
Autorin und Co-Autorin verschiedener Fachartikel; Referentin auf Konferenzen im Bereich Fundraising und Gesundheitswesen.

 

Workshop 3

Fundraising – finanzielles Erfolgsrezept und Bindungsinstrument für Patienten

Fundraising ist in deutschen Vorreiter-Kliniken eine feste Einnahmequelle: Zentrale Fundraising-Abteilungen nehmen jährlich im Schnitt zwischen 0,5 und 3 Millionen Euro an Spenden und Sponsoren-Geldern ein. So können strategisch wichtige Projekte finanziert und ein signifikanter Beitrag zur Finanzierung eines Krankenhauses als Ganzes geleistet werden. Kliniken, die Fundraising professionell betreiben, können ihr Engagement auch gezielt für das Marketing einsetzen und stärken ihr Kerngeschäft, indem sie Patienten und Zuweiser an das Haus binden – und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Erfolgreiches Fundraising funktioniert aber nur, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Der Vortrag beleuchtet die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Bereich Strategie, Organisation und Kommunikation und zeigt anhand von Best-Practice-Beispielen, wie erfolgreiches Fundraising in der Praxis aussehen kann.